Israel/Palästina

Immer wieder entsetzt darüber, was Palästinas Bevölkerung angetan wird (BZ, 21.01.2011)
Das kleine Heft, welches seit Wochen Frankreich aufwühlt, wohl auch zur rechten Zeit erscheint, in einer Zeit allgemeiner Orientierungslosigkeit und dem Unvermögen der Politik, die Stimmung der Menschen wahrzunehmen, hätte zwar keine ausführlichere, jedoch eine empathischere Besprechung verdient als die von Hans-Hagen Bremer. Ja, Hessel, dieser Großmeister französischer Konfliktdiplomatie, er spricht von den Roma, vom Los der Einwanderer, von der Kluft zwischen Arm und Reich. Wenn ich aber mein Heft aufschlage, finde ich auf den Seiten 37/38, was bei diesem außergewöhnlichen Humanisten seine wichtigste Empörung hervorruft, nämlich Palästina und der Gazastreifen. In Freiburg, wo der OB kürzlich die NAKBA-Ausstellung in städtischen Bibliotheksräumen “wegen Unausgewogenheit” verbieten wollte, scheint mir dies eine Nachricht wert. In Straßburg wird kein OB zu erwartende “unausgewogene” Worte des großen alten Mannes zu verhindern versuchen. Hessel war, seit der israelischen Massaker in Gaza vor zwei Jahren, bereits zweimal in Gaza. Er berichtet immer wieder von seinem Entsetzen darüber, was der Bevölkerung Gazas angetan wurde, über dieses ungesühnte Verbrechen eines Staates gegen ein Volk.

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